Project Pad im Finale des KPMG Smart Start Awards

Wir berichten von unserer Teilnahme am Smart Start Award, zeigen wie wir Interessenten für Project Pad gewinnen konnten und wie ein Gründerwettbewerb typischerweise abläuft.

KPMG hat einen eigenen Preis ins Leben gerufen, um Startups mit besonders innovativen und zukunftsweisenden Ideen zu prämieren: den Smart Start Award. Junge Gründer konnten sich zu diesem Gründerwettbewerb bis zum 15. März bewerben, und in den drei Kategorien Seed, Startup und Growth insgesamt Beratungsleistungen im Wert von 50.000€ gewinnen. Die Chance auf diesen Preis, jedoch auch auf wertvolle Kontakte und einen anregenden Austausch, wollten wir uns nicht entgehen lassen!

Mit unserem Produkt Project Pad haben wir bereits viele gute Kontakte in der Beratungsbranche gesammelt, da wir auch hier die Besetzung von Mitarbeitern auf Projekte automatisieren wollen. Unsere Gespräche haben wir ausgewertet und dazu auf unserer Webseite ein Whitepaper veröffentlicht. KPMG hat uns als einer der Big Four jedoch noch als Kontakt gefehlt.

KPMG Smart Start Award Flyer
Das Finale war gut besucht : 10 Startups, 3 Kategorien, 9 Juroren, 100 Gäste.

Vorbereitungen für den Smart Start Award

Die Bewerbung für einen Gründerwettbewerb ist immer auch mit einer ordentlichen Portion Aufwand verbunden: neben Daten zu den Gründern und der eigenen Geschichte gehören dazu auch gut recherchierte Informationen über das Produkt, den Markt, Konkurrenten und das eigene Geschäftsmodell. In unserem Fall hat sich der Aufwand in jeder Hinsicht gelohnt: Bereits neun Tage nach Bewerbungsschluss wurde uns zum Einzug ins Finale gratuliert. Von insgesamt 100 Startups haben es mit uns 10 Bewerber in das Finale geschafft und wurden damit nach Hannover eingeladen. Die Veranstaltung fand im Hafven statt, ein modernes Café mit eigenem Coworking Space.

Der Pitch

Am 6. April 2017 durfte sich jeder Finalist vor einer 9-köpfigen Jury und circa 100 Gästen präsentieren. Für den Pitch haben die Veranstalter einen strikten Zeitplan vorgesehen, welcher mit einer Stoppuhr für alle gut sichtbar präsentiert wurde: Jeder Teilnehmer hatte genau 3,5 Minuten Zeit um das eigene Startup zu präsentieren, anschließend bekamen die Juroren 3 Minuten um Fragen zu stellen.

Die Zeit vor und auf der Bühne verging für uns wie im Fluge. Die vielen Fragen der Juroren konnten wir mit unserer Vorbereitung gut beantworten. Sie zeigten uns aber auch Verbesserungsmöglichkeiten für die zukünftige Präsentation unseres Produktes auf. Nach etwas mehr als 60 Minuten war das Pitch-Event vorbei, und die Jury zog sich zur Beratung zurück. Die Zeit zum Netzwerken war nun gekommen.

Von der Bühne ins Kundengespräch

Direkt nach unserem Pitch kam ein Geschäftsführer auf uns zu und erläuterte, dass er in seinem Unternehmen ein Problem hätte, das wir mit unserer Software lösen könnten. Seine Ausführungen umschreiben einen klaren Anwendungsfall für Project Pad, den wir hier exemplarisch zusammenfassen möchten:

  • über 50 Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung
  • jeder Mitarbeiter hat spezielle Fähigkeiten, Erfahrungen und Interessen
  • jeder Mitarbeiter ist in drei bis fünf Projekten gleichzeitig eingesetzt
  • jedes Projekt hat spezielle Anforderungen
  • jedes Projektteam besteht aus Mitarbeitern mit komplementären Fähigkeiten und Erfahrungen
  • die Anforderungen, Fähigkeiten und Verfügbarkeiten haben er und zwei Kollegen bislang nur im Kopf und in einer Excel-Tabelle
  • jede Woche gibt es ein Planungsmeeting mit den Kollegen à zwei Stunden, in dem dieses Wissen zusammengetragen wird um Projekte zu besetzen
  • das Unternehmen wächst um zwei Mitarbeiter pro Monat

Langsam verlieren alle Verantwortlichen die detaillierte Übersicht zu den Projektanforderungen und Eigenschaften der Mitarbeiter. Deshalb benötigen sie ein Tool, das eine strukturierte Aufnahme aller relevanten Kriterien ermöglicht und die Mitarbeiter nach Passgenauigkeit zu jedem Projekt auflistet. Dadurch könnte das Unternehmen viel Zeit und Geld sparen, als auch seine Mitarbeiter optimal einsetzen.

Das hat sich gelohnt!

In diesem Gespräch wird der Wert einer solchen Veranstaltung, abseits des eigentlichen Preises, schnell erkennbar. Auf Basis der eigenen Vorstellung haben wir nicht nur die Aufmerksamkeit eines potentiellen Kunden gewonnen, sondern in vielen Gesprächen den Mehrwert unseres Services evaluiert und uns mit möglichen Anwendern ausgetauscht. Auch wenn wir am Ende des Abends nicht den Smart Start Award in den Händen halten durften, so haben wir doch wertvolle Kontakte, Anregungen und Einsichten gewonnen.

Die Gewinner des Smart Start Awards 2017
Die Gewinner: Smavoo, Konux & Saving Planet A. Quelle

Wir möchten uns bei KPMG und dem Smart Start Team für den gelungenen Abend, die Vorträge im Rahmenprogramm, die Auswahl der Gäste und die knackige Planung, sowie die Umsetzung des Smart Start Awards bedanken. Unser Glückwunsch geht an alle Preisträger.

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